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In 6 einfachen Schritten zu mehr Selbstbewusstsein

Selbstbewusstsein ist eine Frage der Übung. Wir erklären Dir, wie Du Dein Selbstbewusstsein und damit Dein Selbstvertrauen in nur wenigen Schritten trainieren kannst. Mache Dich Deiner Stärken bewusst und ignoriere Deinen inneren Zweifler.

Die vier Säulen des Selbstvertrauens

Stellt man sich nun die Frage, woraus Selbstvertrauen gespeist wird, gelangt man schließlich zu vier Faktoren:

  1. Erfahrung: Sie ist die wichtigste Quelle des Selbstvertrauens und lässt sich wie folgt zusammenfassen: Erlebte Erfolge steigern das Selbstvertrauen!
  2. Modelllernen: Ebenfalls Erfahrungen, aber diese hat man in diesem Fall nicht selbst erworben, sondern hat jemanden beobachtet, der etwas erreicht hat, was man selbst auch gerne erreichen möchte. Man gelangt zu der subjektiven Überzeugung, dass „wenn der das schafft, dann schaffe ich das auch!
  3. Soziales Lernen: Beim sozialen Lernen wird das Selbstvertrauen von anderen beeinflusst. So haben aufmunternde Worte, wie zum Beispiel „Du schaffst das“ oder „Bleib dran“ einen positiven Effekt auf das eigene Selbstvertrauen, wenn diese von Personen kommen, denen man vertraut und die sich mit der Thematik auskennen. Also Menschen, die einen fördern und auch fordern.
  4. Emotionale Aktiviertheit: Hier geht um den konstruktiven Umgang mit Nervosität und Lampenfieber unmittelbar vor einer Herausforderung – also um die Fähigkeit, Leistung unter Druck, wie zum Beispiel bei einer Prüfung, zuverlässig abrufen zu können.


So trainierst Du Dein Selbstvertrauen

Bereits Immanuel Kant schrieb: „Alle Stärke wird nur durch Hindernisse erkannt, die es zu überwinden gilt.“ Dieser Leitgedanke ist stellvertretend für die folgenden Tipps, die Dich anregen sollen, Selbstvertrauen unter einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu verstehen. Es lässt sich zu jeder Zeit trainieren und verbessern. Mit diesen sechs einfachen Tipps wirst Du Dein Selbstbewusstsein steigern:

1. Jeder macht Fehler!

Häufig ist es die Angst vor Fehlern, die Menschen daran hindert, Neues zu wagen oder nach ihren Wünschen zu streben. Sieh Fehler prinzipiell nicht als persönliches Versagen, sondern vielmehr als wertvolle Information für das, woran Du arbeiten musst und wo Du Dich verbessern solltest. Fehler als Lernchancen und kleine Entwicklungsschritte zu begreifen, ist eine wichtige Quelle für den Aufbau von Selbstvertrauen.

2. Mache Dir Deine Stärken bewusst!

Gerade wir Deutschen sind stark darauf programmiert, zuerst einmal unsere Schwächen und Unzulänglichkeiten zu sehen. Das typisch deutsche Selbstbild, das sich durch Zweifeln, Zögern und Zurückhaltung auszeichnet, ist gleichzeitig kontraproduktiv für unser Selbstvertrauen, weil es unsere Stärken in den Hintergrund stellt. Setze Dich in einer ruhigen Minute einmal hin und notiere ganz bewusst alle Deine Stärken. Du kannst Dich von den folgenden Fragen inspirieren lassen: Was kann ich gut? Was macht mir Spaß? Was fällt mir leicht? Worin kenne ich mich gut aus? Worin gehe ich auf? Was sind meine beruflichen Fähigkeiten? Was schätzen andere an mir? Du wirst überrascht sein, wie viele Stärken bei einer solchen Analyse ans Tageslicht treten.

3. Halte andere nicht für besser als Dich selbst!

Es liegt in unserer Natur, dass wir uns automatisch mit anderen vergleichen. Es ist ein uraltes Prinzip, das seinen Ursprung aus einer Zeit hat, in der die sekundenschnelle Einordnung eines Fremden in „Freund“ oder „Feind“ das Überleben sichern konnte. Heute spielt uns dieses Prinzip oft unbemerkt einen Streich, nämlich wenn wir mit dem Denkmuster „Am anderen Ufer ist das Gras grüner!“ durch‘s Leben gehen.

Ein „Der hat geschafft, was ich auch gerne hätte!“ mag auf den ersten Blick so aussehen, doch es richtet unseren Blick direkt auf unsere vermeintlichen Schwächen. Anstatt dies als Ansporn zu nehmen und zu sagen „Wenn der das schafft, dann schaffe ich das auch!“ neigen wir oft dazu, in unserer Komfortzone zu bleiben und uns mit weniger zufrieden zu geben als tatsächlich möglich ist. So wirst Du kein Selbstvertrauen entwickeln und nie erfahren, wie gut Du eigentlich sein könntest – eine Erkenntnis, die nicht wenige Menschen am Ende ihres Lebens bereuen.

4. Suche Dir positive Unterstützung!

                   „Zeige mir Deine Freunde und ich sage Dir, wer Du bist.“ In der Tat haben die Menschen, mit denen wir uns umgeben einen erheblichen Einfluss auf uns und das nicht zuletzt auch deshalb, weil wir sie unbewusst imitieren. Wer sich weiterentwickeln und Neues erreichen möchte, tut gut daran, sich mit Menschen zu umgeben, die einen unterstützen, aufbauen und sich mit einem freuen, wenn man Erfolg hatte. Das Umfeld prägt und der Umgang mit überwiegend pessimistisch gestimmten Menschen ist kontraproduktiv, wenn es um den Aufbau von Selbstvertrauen geht.  

5. Höre nicht auf den inneren Zweifler!

Häufig ist es diese ominöse Stimme im Hinterkopf, die sich mit Gedanken wie „Das schaffst Du nicht!“, „Die anderen sind besser!“, „Das traue ich mir nicht zu!“ oder ähnlichen Gedanken meldet. Bedenke, dass sich in diesen zweifelnden Stimmen meist noch die gut gemeinten Erziehungsgrundsätze Deiner Eltern aus Deiner frühen Kindheit einschleichen.

Mache Dir bewusst, dass diese inneren Kommentare vergangenheitsbezogen sind. Das heißt, der innere Zweifler hat noch nie erlebt, dass man neue Dinge gut bewältigt, Erfolge hat und immer besser wird. Übergehe diese negativen Gedanken ganz galant und trau Dich einfach. Nur so entstehen neue Erfahrungen, die den inneren Zweifler auf Dauer zum Schweigen bringen können.

6. Betrachte das Leben als ein Spiel!

Unsere Einstellung sowie die inneren Worte, die wir benutzen, wenn wir mit uns selbst kommunizieren, haben einen wesentlichen Einfluss auf unser Verhalten. Es ist ein Unterschied ob wir das Leben als Kampf oder als Spiel betrachten. Wer das Leben als Spiel versteht, wird eher bereit sein Neues zu wagen und ist weniger von Ängsten, Zweifeln oder Vorbehalten geprägt. 


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