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Schritt für Schritt zur gelungenen Konversation – Teil 1

So wird Dein Date nicht nur ein sprachlicher Erfolg

Endlich ist es soweit, das erste Date steht kurz bevor, der Tisch ist bestellt und die Frisur sitzt. Das Einzige was jetzt noch schief gehen könnte, ist, dass ihr keine Gesprächsthemen habt. Für viele ist die Kommunikation eines der größten Probleme und Verursacher der tiefen Sorgenfalten auf so mancher Stirn. Auch wenn Du eher der schüchterne Typ bist, nicht gleich der ganzen Welt von Dir erzählst und nicht den Drang hast auf Dich aufmerksam zu machen, musst Du keinen Falls verzweifeln. Mit unseren Hilfestellungen gelingt Dir jedes Date. Hier sind ein paar sehr interessante Tipps für Sprachphobiker, aber auch für selbsternannte Charmeur-Champions. Bevor es in die Praxis geht, ist ein Theorie-Update notwendig, denn es gibt ein paar Kommunikationstipps, an denen Du Dich während eines Gespräches entlang hangeln kannst. Wenn Du Dir diese Sachen bewusst vor Augen hältst, gelingt Dir jede Unterhaltung – nicht nur die mit Deinem Date.

Blickkontakt

Wesentlich für eine erfolgreiche Kommunikation ist Blickkontakt, aber bitte in einem entsprechenden Maße. Niemand möchte permanent angestarrt werden, das schreckt nur ab oder verwirrt den Angestarrten ungemein. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls gesprächshemmend, während der andere redet, nur vor sich auf den Tisch oder die eigenen Hände zu starren. Als König der Kommunikationskiller gilt aber definitiv der Blick aufs oder das Texten am Handy. Finde eine gute Balance und gib Deinem Gegenüber beispielsweise durch deine Mimik zu verstehen, dass Du Interesse an dem hast, was sie oder er berichtet.

Lächeln

Eine wunderbare Ergänzung zum Blickkontakt ist ein freundliches Lächeln. Allein das kann schon viel bewirken und gibt dem anderen ein aufmunterndes und verstanden werdendes Gefühl. Ein Lächeln kann viel bewirken, allerdings kann es Dein Gesicht aber auch zu einer schrecklichen Grimasse verzerren. Von einem Grinse-Marathon Deiner Gesichtszüge können wir deshalb nur abraten. Irgendwann entgleisen sie jedem und das Ergebnis ist angsteinflößend. Unablässig gekünsteltes Grinsen ist eher eine Charaktereigenschaft des verrückten Hutmachers aus Tim Burtons Film „Alice im Wunderland“ und sollte von Dir auf keinen Fall nicht imitiert werden. Hör aktiv zu! Rückmeldungen wie „Ja!“, „Nein?!“ oder „Oh!“ sind Laute, die Deinem Gegenüber zeigen, dass Du dem Erzählten folgst und aufmerksam bist. Sie halten das Gespräch dynamisch, da der Erzähler Dein Interesse bemerkt und dadurch viel motivierter ist, Dir etwas von sich zu erzählen.

Ausreden lassen

Nicht alles was die Eltern einen lehren ist falsch oder veraltet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Punkt des Ausreden lassens anderer Personen. Er gilt damals wie heute als unhöflich jemanden ständig zu unterbrechen oder ins Wort zu fallen.

Namen nennen

Forscher fanden heraus, dass die Nennung des Namen des anderen Vertrauen und Verbindlichkeit und somit Nähe schafft. Erwähn also doch beim nächsten Mal einfach einmal öfter ihren oder seinen Namen, anstatt mit dem Personalpronomen „Du“ deine Sätze zu vervollständigen. „Lisa, sag mal, was hältst Du eigentlich von …?“

Mitgefühl zeigen

Eine Erweiterung der Hörerrückmeldungen ist die Rubrik „Mitgefühl zeigen“. Ein guter Zuhörer zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er natürlich 1. gut zuhört und er 2. darüber hinaus das Gehörte auch kommentiert. Ob Kopfschütteln oder -nicken, entsetztes Aufreißen der Augen oder auch Lachen (in der passenden (!) Situation), beflügelt den Erzähler und ruft Sympathien zwischen eben diesem und Zuhörer hervor.

Nachhaken und neugierig bleiben

Die nächste Stufe zum ausgezeichneten Zuhörer ist das Erfragen oder auch Nachfragen von speziellen Inhalten. Hierbei solltest Du nur unbedingt darauf achten, dem anderen nicht das Wort abzuschneiden oder ihn total von seiner Geschichte abzulenken. Der nett gemeinte Versuch Dein Interesse auszudrücken, kann nämlich auch in die Hose gehen, wenn man den anderen (wie oben bereits geschildert) nicht ausreden lässt.

Persönliche Themen

Genau wie die Nennung des Namens, verringern auch persönliche Themen den emotionalen Abstand zwischen den Gesprächspartnern und schaffen bestenfalls eine Insel des Wohlbefindens für beide, auf der man dann aufbauen kann. Bei einem Date sind persönliche Themen unabdingbar. Dazu gehören eure Hobbys, Leidenschaften, Abneigungen, Charakterzüge und und und. Also keine Scheu: erzähl wer Du bist, was deine Träume sind und was Du in Deinem Leben alles noch bewerkstelligen möchtest. Vielleicht habt ihr ja die gleichen Ziele und könnt diese gemeinsam erreichen.

1/3-Faustregel

Persönliche Themen sind gut und notwendig, aber bitte vergiss nicht, dass Dein Date vor Dir nicht Dein Psychologe ist und Du ihr oder ihm nicht sofort all Dein Leid klagen sollst.
Als gute Faustregel für ein Gespräch gilt:

  • 1/3 des Gesprächs erzählt man über sich
  • 1/3 des Gesprächs erzählt der andere über sich
  • 1/3 des Gesprächs unterhält man sich über allgemeine Themen

Es ist wichtig eine gewisse Balance zwischen diesen drei Komponenten zu finden, da die Vernachlässigung oder auch das Vorziehen einer Komponente zu einer Störung des Gesprächsgleichgewichts führt. Solltet ihr euch also nur über allgemeine Themen und weniger über euch persönlich unterhalten, wird dieser Faktor total vernachlässigt. Ihr wisst dann zwar, welchen Kinofilm der andere zuletzt gesehen hat, aber nicht, ob sie am liebsten Nudeln isst oder was ihr langersehntes Traumreiseziel ist.

Auf der anderen Seite ist es auch auf keinen Fall ausgeglichen, wenn ihr beide immer nur abwechselnd über euch redet, das wirkt eher wie ein Bewerbungsgespräch anstatt nach einem munteren Kennenlernen.

Und seien wir einmal ehrlich: am besten lernt man den anderen beim Small-Talk und durch seine Meinung zu alltäglichen Begebenheiten kennen. Viele haben den anderen bestimmt eh schon auf Facebook gestalkt und kennen seinen Stammbaum und seine Lebensgeschichte besser als derjenige selber.

Profi-Tipp: Es ist nicht schlimm sich vorab über den anderen zu informieren. Allerdings solltest Du unbedingt darauf achten, das demjenigen nicht unbedingt mitzuteilen oder noch schlimmer, Deinen Gegenüber darauf hinzuweisen, dass auf Facebook, XING oder Instagram etwas anderes steht. So wirkt es eher, als wärst Du ein fanatischer Stalker anstatt jemand mit ernsthaftem Interesse. Lass Dein Gegenüber selbst seine Geschichte erzählen, hör aufmerksam zu, zeig Interesse und gib ihr oder ihm das Gefühl, dass sie / er sich Dir anvertrauen kann.




Solltest Du dies geschafft haben, habt ihr eine gute Basis gefunden, auf der Du im nächsten Schritt aufbauen kannst. Keine Müdigkeit vortäuschen, jetzt geht’s erst richtig los! Auf zu Schritt für Schritt zur gelungenen Konversation – Teil 2

 


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